Messengers of the AI
Sieben Ölgemälde wurden zur Bühne für eine zwanzigminütige Oper in Augmented Reality.
Sieben Gemälde. Eine Welt dazwischen.
Dennis Rudolphs Messengers bespielten ein ehemaliges Schwimmbad: sieben großformatige Ölgemälde, jedes mit eigener Figur, Geste und Mythologie.
Wir halfen Dennis, jene Ebene zu bauen, die dort begann, wo die Leinwand endete.
Die sieben Messengers in der physischen Ausstellung
Das Gemälde wird zum Portal.
Durch die HoloLens betrachtet, treten Pinselstriche aus der Leinwand hervor. In VR gezeichnete Skulpturen betreten den Raum. Die sieben Boten erwachen, bewegen sich zwischen den Gemälden und vollführen eine apokalyptische Choreografie aus Zerfall und Wiedergeburt.
Das Publikum steht nicht länger vor dem Werk. Es taucht darin ein.
Zwanzig Minuten zwischen Bild und Raum.
Besucher inmitten der Augmented-Reality-Performance
Der Betrachter vollendet das Werk.
Die Oper existiert in der Überlagerung: die physische Ausstellung, die gemalten Figuren und eine virtuelle Performance, die denselben Raum einnehmen.
Die HoloLens hält die Besucher im Raum präsent und öffnet zugleich eine weitere Dimension in ihm. Ryan Poliskys immersiver Soundtrack verbindet beide Welten zu einer Szene.
Präzision, unsichtbar gemacht.
Virtuelle Formen mussten reale Gemälde bis auf den Zentimeter genau treffen—sonst wäre die Illusion zerfallen.
Wir entwickelten eine eigene HoloLens-Anwendung, Spatial Anchors für jedes Gemälde und ein Kalibrierungswerkzeug, mit dem sich die Installation in unterschiedlichen Layouts neu aufbauen ließ. Geteilte Anchor-Daten ermöglichten zudem eine Zuschaueransicht.
- 7räumlich verankerte Gemälde
- 20 minAugmented-Reality-Oper
- 1rekonfigurierbares Installationssystem
Ein Kunstwerk mit einer weiteren Dimension.
Messengers of the AI vereint Ölmalerei, virtuelle Skulptur, Performance und Klang zu einem einzigen Werk.
Die Technologie erklärt die Gemälde nicht. Sie lässt sie die Leinwand verlassen.
NSYNK Gesellschaft für Kunst und Technik mbH